Maritime Integrity Infrastructure
A decision infrastructure for orchestrating regulatory compliance and voluntary value creation across EU-ETS and FuelEU Maritime.
Die Brücke zwischen dem physischen Schiffsbetrieb und der digitalen Kohlenstoffökonomie.
Wir kodieren die Komplexität maritimer Regulatorik und verwandeln Compliance in Strategie.
Details anzeigen →Vom Sensor an Bord bis zum handelbaren Asset: Eine lückenlose und unbestechliche Chain-of-Custody.
Details anzeigen →Wir identifizieren Additionality und machen ökologische Vorreiterrollen investierbar.
Details anzeigen →Ein modularer Framework für regulatorische Isolation und unbestechliche Wertschöpfung.
Compliance Engine
Layer I automatisiert die komplexen MRV-Anforderungen (Monitoring, Reporting, Verification) sowohl für massenbasierte (EU-ETS) als auch intensitätsbasierte (FuelEU Maritime) Regulierungs-Regime. Durch die direkte Ingestion von ISO 19848 Datenströmen und digitalen Bunker-Belegen (BDN) wird die physische Realität des Schiffsbetriebs in regulatorische Logik übersetzt.
Das System liefert nicht nur rückwirkende Berichte, sondern fungiert als prädiktives Sicherheitsnetz. Durch die Vorhersage zukünftiger Abgabepflichten ermöglicht es Unternehmen, Preisvolatilitäten am Zertifikatemarkt frühzeitig abzufedern und operative Entscheidungen auf Basis verifizierter Compliance-Daten zu treffen.
Isolation Firewall
Das kryptografische Joule-Tagging stellt sicher, dass Umweltattribute, die in Layer I zur Erfüllung gesetzlicher Quoten genutzt wurden, irreversibel gesperrt werden. Diese Schicht bildet das unbestechliche Fundament der Architektur.
Innerhalb der State-Machine von Layer II findet die strikte Trennung statt: Erst wenn ein Energie-Event die Firewall passiert und als "Compliance-used" markiert wurde, ist es für Layer III als Additionality-Asset ausgeschlossen. Diese Isolation verhindert Double-Counting auf technischer Ebene, noch bevor ein Markt-Export stattfindet.
Carbon Bank & Export Layer
Layer III fungiert als ökonomisches Bindeglied zwischen regulatorischer Erfüllung und freiwilliger Wertschöpfung. Hier wird die Additionality identifiziert – jene Emissionsminderungen, die über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen.
Diese Schicht bündelt die auditierten Überschüsse und strukturiert sie als hochwertige Scope 3 Insetting-Assets. Der Velonaut bereitet die Daten für externe Systeme vor, bleibt dabei jedoch registry-agnostisch: Die Asset-Semantik ist strikt von der Abwicklungstechnologie getrennt.
Tokenisierung wird zum optionalen Prozessschritt (Asset Logic first, Settlement second).
"Velonautics transformiert regulatorische Lasten in handelbare Werte, indem wir die physische Wahrheit durch ISO 19848 Datenintegration und digitale BDN-Validierung im Core festschreiben."
Vom physischen Ereignis zum unbestechlichen Asset.
Rohdaten von Sensoren und digitalen Bunker-Belegen (BDN) bilden die Basis der Realität.
Jeder Datenpunkt erhält bei der Aufnahme einen kryptografischen Zeitstempel (Append-only).
Die Verrechnung erfolgt deterministisch nach EU-Vorgaben – jederzeit nachvollziehbar.
Das Resultat ist ein revisionssicheres Dokument für Auditoren, Banken und Partner.
Metrik: Absolute CO2-Emissionen
Das EU-Emissionshandelssystem arbeitet nach dem „Cap & Trade“-Prinzip. Schiffsbetreiber müssen für jede verifizierte Tonne CO2 ein Zertifikat (EUA) abgeben. Das Ziel ist die Reduktion des Gesamtvolumens durch finanzielle Anreize.
Metrik: Treibhausgasintensität (gCO2e/MJ)
FuelEU konzentriert sich auf die Energiequalität. Es setzt Grenzwerte für die Treibhausgasintensität der genutzten Kraftstoffe und belohnt erneuerbare Energien durch „Pooling“. Die strategische Orchestrierung des Kraftstoffmixes ist hier essenziell, um hohe Pönalen zu vermeiden.